Der Gemüse-Ticker....
DE-Öko-006
Im Gemüse-Ticker stehen die jeweils aktuellsten Informationen an oberster Stelle.
So wird im Verlauf der Saison eine Seite entstehen, auf der jeder nachschauen kann, wann das Gemüse
erntereif ist oder welche Pflegemaßnahmen gerade angebracht sind.
Auch generelle Tipps und Tricks finden sich dann im Verlauf,
es lohnt sich daher immer mal wieder reinzuschauen und zu scrollen....:-)
Der Gemüse-Ticker kann und soll aber nicht das persönliche Gespräch ersetzen.
Die aktuellen Beratungstermine finden Sie HIER.
Hacken, die ultimative Pflegemaßnahme...                                                                2020
Mit dem Hacken sollte möglichst bald nach der Übergabe begonnen werden, wenn die Ansaaten auflaufen bzw.
die Reihen auf den Beeten sichtbar sind und die Unkräuter sich noch im 2-4 Blatt-Stadium befinden. Das Hacken
dient aber nicht nur der Unkrautbekämpfung: “Einmal Hacken ist so gut wie einmal Gießen” ist z.B. ein
gängiger Satz im Gemüsebau. Durch das Auflockern der Oberfläche werden die Kapillaren zerstört, die beim
Einsickern des Regen oder Gießwassers entstanden sind. So wird die Verdunstung verhindert und das Wasser
steht den Pflanzen länger zur Verfügung. Es empfielt sich daher nach einem Regen zu Hacken, sobald die
Oberfläche trocken genug ist.
Durch die Belüftung wird ausserdem das Bodenleben aktiviert, so dass Nährstoffe mobilisiert werden.
Nicht zuletzt können manche Schädlinge im Zaum gehalten werden, z.B. die Möhrenfliege, die Ihre Eier
zwischen den Reihen ablegt. Durch häufiges Hacken werden die Larven auf ihrem Weg zur Möhre gestört.
Gerne zeigen wir vor Ort, wie man mit den verschiedenen Hacken effizient,
kräfte- und rückenschonend umgeht.
Ein paar Worte zum Umgang mit Wasser:                                                                 2020
Grundsätzlich ist zu sagen, dass man vor dem Gießen kontrollieren sollte, ob noch Feuchtigkeit im Boden
vorhanden ist. Wenn in etwa 6 -10cm Tiefe der Boden noch feucht ist, ist ein Bewässern der Pflanzen nicht nötig!
(Viel wichtiger ist hier das Hacken, damit die Feuchtigkeit im Boden bleibt.)
Insbesondere Feldfrüchte, wie z.B. Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Rote Bete, Bohnen, Spinat, etc., müssen
i.d.R. nicht gegossen werden, sondern kommen mit dem Wasser aus, das vom Himmel fällt.
Nur in ganz extremen, sehr heißen Trockenphasen, in denen ca. 2 Wochen gar kein Regen fällt und der
Kontakt zum Bodenwasser ganz abreißt, kann ein Bewässern dieser Kulturen notwendig werden.
Doch auch dann muss uns klar sein, dass das Gießen mit der Kanne immer nur eine Notversorgung der
Pflanzen sein kann. Den Anschluss an das Bodenwasser können wir dadurch nicht wiederherstellen. 
Wer an einem warmen Tag gießt und sich einmal die Mühe macht nachzusehen, wird feststellen, dass das Wasser
nur ca. 5-6cm eindringt. Es erreicht also niemals die Bodenschichten, aus denen sich gut angewachsene Pflanzen
versorgen.
Ausnahmen sind natürlich frische Pflanzungen oder Aussaaten, die noch nicht angewachsen oder aufgegangen
sind und keine tieferen Wurzeln gebildet haben. Hier sollte man ein Auge darauf haben, dass stets genügend
Wasser vorhanden ist, damit sie anwachsen.
Um das Gießwasser möglichst lange im Boden zu halten, kann man z.B. die Beete abdecken (mit Vlies oder
Lochfolie) oder die Erde zwischen den Pflanzen mit Ernterückständen oder Gras bedecken (mulchen).
Wenn Pflanzen an besonders heißen Tagen die Blätter hängen lassen, ist dies noch kein Grund zur Besorgnis. Die
Pflanzen ziehen das Wasser zum Schutz in die Wurzeln zurück und stehen am Abend meist wieder knackig da!
Zum sparsamen, sinnvollen und verantwortlichen Umgang mit dem Wasser gehört neben o.g. Punkten auch, dass
jeder darauf achtet, die Wasserhähne am Wasserwagen sorgfältig zu schließen und beim Auffüllen der
Gießkannen dabei zu bleiben, damit sie nicht überlaufen.
Zum Reinigen von Gerät und Händen kann z.B. auch ein Eimer mit Wasser gefüllt werden, welches dann mehrmals
verwendet wird.
Wir möchten Euch alle bitten, gemeinsam darauf zu achten, dass kein Wasser sinnlos verschwendet wird.
Danke!!
Kleiner Tipp zum Gießen:                                                                                                     2020
Wichtig bei der Bewässerung ist die Regelmäßigkeit: Wenn man einmal anfängt sein Gemüse zu gießen, sollte man
es regelmäßig gießen, da die Pflanzenwurzeln sich auf das Gießwasser verlassen und deswegen keine über-
mäßigen Anstrengungen unternehmen, selber in größere Tiefen zu wachsen, um noch vorhandene Bodenreserven
zu erschließen. 
Wenn man allerdings auf das Wurzelwachstum der Pflanzen vertraut und diese nur gießt, wenn sie offensichtlich
„schlapp“ sind und Wasser benötigen, wird man u. U. genau dieselbe Erntemengen erzielen, mit einer kleinen
Ernteverzögerung von einigen Tagen.
Also lieber sparsam gießen und die Pflanzen genau beobachten, ob sie wirklich Wasser brauchen!
Wenn man gießen möchte, sollte man dies abends tun: Dann haben die Pflanzen die ganze Nacht Zeit, sich mit Hilfe
des Wassers zu erholen. Nur wenn großer Schneckenandrang herrscht, kann es sinnvoller sein, erst früh morgens
zu gießen. Die Schnecken würden sich durch das Gießen am Abend angezogen fühlen, da sie die feuchte Kühle
sehr mögen. Bei Kohlrabi kann man mit regelmäßigem Gießen dem Platzen vorbeugen und Radieschen werden
milder, je mehr Wasser ihnen zu Verfügung steht. Bohnen und Erbsen brauchen zur Zeit der Schotenausbildung
nach der Blüte etwas mehr Wasser.
Quelle: “Kleines Handbuch der Gemüsekunde”
Mehr Informationen zum Bewässern und den Alternativen dazu gibt´s HIER.
DE-Öko-006
Hasen auf dem Feld / Wildscheuche                                                                13. Mai 2020
Anscheinend sind dieses Jahr wieder Hasen auf dem Feld unterwegs, momentan
vornehmlich beim Salat.
Deshalb haben wir eine elektronische Wildscheuche im Schwachzehrer-Block
aufgestellt. Diese „Ultraschall-Kanone“ produziert sehr laute, sirenenartige Töne
im Ultraschallbereich, die für Menschen nicht hörbar sind.
In der Vergangenheit haben wir damit schon erfolgreich verschiedene
Gemüsekulturen schützen können.
Wir bitten Sie, nichts an dem Gerät oder dessen Position zu verändern.
(ACHTUNG: Strom!!) 
Um die Pflanzen absolut zuverlässig zu schützen, könnte man z.B. ein Vlies
oder Netz über die Pflanzen legen oder Kaninchendraht um die entsprechenden
Pflanzen / Beete stellen:
Um möglichst früh mit dem Hacken beginnen zu können,
empfehlen wir, sich “die Reihen frei zu legen”. Besonders auf den
Möhrenbeeten ist es oft schwierig, zwischen Kraut und Unkraut
zu unterscheiden. Dennoch ist es sehr wichtig, jetzt schon das
Unkraut durch Hacken zu bekämpfen (erhöhter Unkrautdruck).
Um die Reihen zu markieren, kann man z.B. mit einem
“Glättspan” (im Bild; liegt im Bauwagen) oder mit einem Messer
o.Ä. auf beiden Seiten der Reihe die Erde wegkratzen. Zwischen
den so freigelegten Reihen kann man dann vorsichtig (aber
bequem) das erste Mal hacken.
Da dieses Jahr die Möhren wegen der Trockenheit sehr zögerlich
auflaufen, ist es besonders schwierig, die Pflänzchen vom üppig
wachsenden Unkraut zu unterscheiden. TIPP: Die Reihen stehen
ca. 35cm auseinander. Wenn man eine Reihe gefunden und
freigelegt hat, kann man im entsprechenden Abstand nach der
nächsten Reihe suchen...
Möhrenreihen freilegen                                                                                  18. Mai 2020
= hier sind die Möhrchen :-)
Übrigens: Die Kartoffelpflanzen, die in den Möhrenbeeten wachsen, sollten unbedingt beseitigt
werden. Man wird hier wohl keine vernünftigen Kartoffeln ernten können und die Möhren
werden im Wachstum behindert. Diese “Ausfallkartoffel” sind also eher als lästiges Unkraut zu
betrachten.
Um die Kartoffeln zu hacken und gleichzeitig die Dämme aufzuhäufeln, empfehlen wir folgendermaßen
vorzugehen:
Um unten am Damm lockere Erde zum Anhäufeln zu haben, zunächst zwischen zwei Dämmen mit der Hacke
die Erde auflockern (Bild 1). Dann die Dammflanke mit der scharfen Hacke von unten nach oben hacken und
dabei lockere Erde von unten mit hochziehen ( Bild 2+3). Dabei macht es den Kartoffelpflanzen nichts aus,
verschüttet zu werden, sie wachsen immer weiter ans Licht (Bild 4). Dann das Ganze von der anderen Seite
des Damms aus wiederholen (Bild 5). So kann in einem Arbeitsgang gehackt und gehäufelt werden.
Kartoffel hacken                                                                                              17. Mai 2020
Und so schauen die
Kartoffelpflanzen aus:
Die Dammkrone (also zwischen den Kartoffelpflanzen = “in der Reihe” ), wo die Hacke nicht hinkommt, sollte
dann im Verlauf ab und zu gejätet werden :-)
Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4
Bild 5
Hacken die Zweite...                                                                                                     18. Mai 2020
Wie in den vorangegangenen Beiträgen angesprochen, ist das Hacken in den Gemüsekulturen momentan die
wichtigste Pflegemaßnahme.
Gerade die ersten Tage und Wochen sind hier entscheidend für den späteren Erfolg!!
Der Unkrautrasen, der sich momentan auf nahezu allen Parzellen ausbreitet, kann am besten durch sofortiges 
Hacken bekämpft werden, solange sich die Unkräuter noch im Keimblattstadium befinden.
Später wird es immer schwieriger, Kraut von Unkraut zu unterscheiden. Außerdem macht es wesentlich mehr
Arbeit, groß gewachsenes Unkraut zu beseitigen, als die Beete regelmäßig zu hacken.
Ausgehacktes Unkraut im Zwei- bis Vierblattstadium kann übrigens einfach liegen gelassen werden.
Es vertrocknet i.d.R. auf dem Beet.
Hier eine kleine Faustregel zum Hacken:
Wenn man noch kein Unkraut sieht, ist es Zeit zum Hacken.
Wenn das Unkraut sichtbar ist, ist es höchste Zeit.
Wenn man denkt, ich müsste mal wieder hacken, ist es oft schon “zu spät”.
Weitere Informationen zum Thema Unkraut finden Sie hier:
Radieschen                                                                                                     31. Mai 2020
Bei den Radieschen kann schon geerntet werden.
Bleiben die Radieschen zu lange auf dem Beet stehen, werden sie schnell holzig.
Neue Radieschen kann man noch die ganze Saison aussäen. Spätester Aussaat-Termin ist die zweite
Augusthälfte.
An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal das “Kleine Handbuch der Gemüsekunde” wärmstens
empfehlen. Es wurde herausgegeben von der Uni Kassel, die das erste GemüseSelbstErnte Projekt in
Deutschland ins Leben gerufen hat. Hier der Link zum Handbuch als PDF...
Rankhilfe für die Erbsen                                                                                01. Juni 2020
Die Erbsen brauchen i.d.R. eine Rankhilfe wenn sie grösser werden. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen
gesetzt. Über schräg eingesteckte Reiser bis zum Karnickeldraht kann alles mögliche verwendet werden. Wichtig
ist, dass die Erbsen etwas zum Festhalten haben. Am Anfang muss man ihnen noch etwas nachhelfen, später
halten sie sich von selbst an der Rankhilfe fest. Hier ein paar Beispiele von den Parzellen:
Rote Bete vereinzeln                                                                                       31. Mai 2020
Um bei der Roten Bete gleichmäßig große Knollen zu bekommen, kann man die Pflänzchen in der Reihe
vereinzeln. Dies sollte man in den nächsten Tagen machen, bevor die Pflanzen zu groß werden.
Zum Vereinzeln sollte die Reihe sauber gejätet sein (damit man die Pflanzen auch gut sieht). Vorher ist es
ratsam, die Erde gut zu wässern. Die empfindlichen Pflanzen lassen sich dann besser rausziehen und laufen
nicht Gefahr, nach dem Umsetzten zu vertrocknen. Gut ist es deshalb auch, bei bedecktem Himmel, abends
oder gleich bei Regenwetter zu vereinzeln.
die Reihe ist sauber
gejätet und gewässert
die Pflänzchen
vorsichtig mit der
Wurzel aus der Erde
ziehen
wo Lücken in der
Reihe sind mit dem
Finger ein Loch
stechen...
...und die Pflanze
einpflanzen; leicht 
andrücken.
Fertig :-)
So werden die Pflanzen gleichmäßig auf die Reihe verteilt. Der optimale Abstand ist ca. 5-8cm.
Dass die Rote Bete so clusterartig aufgeht, liegt daran, dass es sich hier um so genannte Knäuelsamen handelt.
Pro Korn können daher ca. 0 bis 5 Pflänzchen aufgehen.
Auch Mangold und andere verwandte Arten bilden diese Art Samen.
 
Heute haben wir die ersten, kleinen Larven auf den Kartoffelpflanzen entdeckt.
Zur Bekämpfung dieses Schädlings ist - auf kleinen Flächen - immer noch das Absammeln die wirksamste
Methode. Da die Käfer und die Larven sehr faul und träge sind, gelingt dies meistens gut und effektiv.
Allerdings stellen sie sich gerne tot und lassen sich bei Berührung schnell auf die Erde fallen, wo man sie oft
nur schwer wiederfindet. Wenn man Käfer / Larven gesammelt hat, bitte sofort unschädlich machen!
(zerquetschen oder zerhacken).
Wenn man Eier (Gelege) an der Unterseite der Kartoffelblätter findet, kann man die Blätter abknipsen und z.B.
zwischen zwei Steinen zerreiben.
Eine Bildanleitung zum effektiven Absammeln der Larven und Käfer finden Sie hier…
Voraussichtlich nächste Woche werden wir auch wieder unser Spritzmittel gegen die Käfer einsetzen.
Gegen Altlarven und ausgewachsene Käfer hilft dieses Mittel allerdings nur begrenzt. Sie stellen
zwar vorübergehend ihre Fraßtätigkeit ein, sterben aber nicht ab.
Bitte nach dem Umgang mit den Kartoffelpflanzen Hände waschen. Es könnten Reste vom
Spritzmittel haften bleiben.
Kartoffelkäfer bekämpfen                                                                             12. Juni 2020
Käfer
Eier (Gelege)
Altlarven
Gießwasser gibt´s auch vom “kleinen” Wasserwagen                        12. Juni 2020
Uns ist aufgefallen, dass der “kleine” Wasserwagen wohl eher selten genutzt
wird. Daher noch einmal unsere Empfehlung an alle GärtnerInnen:
Auch beim “Kleinen” kann man Wasser zum Gießen holen. :-)
Kohlrabi ernten                                                                                              19. Juni 2020
In der Regel sind Kohlrabi erntefähig, wenn sie einen Durchmesser von etwa 8cm erreicht haben. Verpasst
man den richtigen Erntezeitpunkt, werden die Knollen schnell holzig.
 
Zur Ernte die Knolle am besten mit Wurzel aus der Erde ziehen und mit einer Gartenschere die Wurzel und die
groben Blätter abschneiden.
Die Blätter können als Mulchmaterial auf den Beeten liegen bleiben.
Schöne saftige, grüne Blätter und Stängel können beim Zubereiten auch mit verwendet werden.
Neue Kohlrabi können noch bis Ende Juli / Anfang August ausgepflanzt werden.
Wenn die Kohlrabi bei warmen Wetter oder nach anhaltender Trockenheit plötzlich viel Regen bekommen,
platzen die Knollen oft auf.
Geplatzte (oder verschorfte) Exemplare können natürlich genauso verwendet werden, wie schöne runde. Sie
sehen halt nicht so schön aus. Da sich aber schneller Fäulnis oder Schädlinge in ihnen ausbreiten können,
sollte man ggf. die geplatzten zuerst ernten und verarbeiten. (Einfach die schadhaften Stellen abschälen oder
ausschneiden.)
Mangold                                                                                                                  19. Juni 2020
Auch beim Mangold ist es auf einigen Parzellen soweit, dass mit der Ernte begonnen werden kann.
Man erntet am besten immer die großen, äußeren Blätter, so dass die Pflanze aus der Mitte heraus immer
wieder nachwächst. So kann der Mangold den ganzen Sommer über geerntet werden.
Die Blätter zur Ernte ganz unten aus der Staude herausbrechen. Wenn man die Stiele höher abbricht oder
abschneidet, bildet sich leicht Fäulnis.
Zubereitet wird der Mangold gerne ähnlich wie Spinat. Die Stiele der Blätter können allerdings sehr gut mit
verwendet werden. Entweder zusammen mit den Blättern oder auch einzeln, ähnlich wie Spargel.
Unschöne, gelblich verfärbte oder stark von Läusen befallene Blätter kann man auf die gleiche Weise
ausbrechen und auf dem Kompost entsorgen. Die Pflanze wächst - wie gesagt - immer wieder nach.
Unkrautregulierung (Hacken / Jäten)                                                     27. Juni 2020
Durch die momentan günstige Witterung ist auch das Unkraut stark im Kommen.
Verpasst man den richtigen Zeitpunkt zum Hacken / Jäten, wird es immer schwieriger, Kraut von Unkraut zu
unterscheiden. Der Arbeitsaufwand steigt mit jedem Tag, der vergeht!!
Auch Totalausfälle sind möglich, wenn nicht rechtzeitig mit der Unkrautregulierung begonnen wird.
Auf einigen Beeten wurde noch gar nicht gejätet oder gehackt. Das Unkraut geht hier bereits in Blüte!
Das wichtigste Ziel bei der Unkrautregulierung ist die Vermeidung der Blüte und damit die
Vermehrung!!
Gerne sind wir zu den Beratungsterminen behilflich, Kraut von Unkraut zu unterscheiden.
Mehr Informationen zur Unkrautregulierung finden Sie hier…
Erbsen                                                                                                             27 Juni 2020
Bei den Erbsen haben wir heute die ersten reifen Schoten
gefunden.
Die von uns ausgesäten Erbsen sind Markerbsen.
Man erntet normalerweise die dicken, saftig ausgereiften
Schoten um die Kerne zu “pulen”.
Bleiben die Schoten zu lange am Strauch, schmecken die
Erbsen schnell mehlig und fad.
Im Kühlschrank kann man sie ca. 2 - 4 Tage aufheben,
auch zum Einfrieren eignen sie sich gut.
HIER finden Sie einen Auszug aus dem “kleinen
Handbuch der Gemüsekunde” zur Markerbse.
Dieses kleine Büchlein möchten wir hier noch einmal aufs Wärmste empfehlen :-) Herausgegeben von
der Uni Kassel, die das erste Gemüse-Selbsternte-Projekt in Deutschland ins Leben gerufen hat. Darin finden Sie
zu fast allen Kulturen bei der GSE Infos über Anbau, Ernte, Inhaltsstoffe, Verarbeitung und Lagerung.
HIER kann man das ganze Handbuch runterladen.
Tomaten ausgeizen                                                                                       27. Juni 2020
Um Tomaten erfolgreich aufzuleiten, sollten regelmässig (ca. wöchentlich) die Seitentriebe, die aus den
Blattachseln wachsen, entfernt werden (ausgeizen). Die Pflanze steckt dann mehr Energie in den Haupttrieb
und dessen Fruchtstände, ein “Verbuschen” der Tomate wird verhindert.
Eine kurze Bildanleitung von uns gibts HIER...
Viele Sorten neigen auch zur Bestockung ganz unten am Stamm. Auch diese Triebe sollten entfernt werden.
Hier noch eines (von vielen!!) Videos zum Thema bei YouTube
Zucchini                                                                                                           27. Juni 2020
Bei den Zucchini kann auf vielen Parzellen bereits mit der Ernte begonnen werden. Zur Ernte den Stiel am besten
mit einem Messer durchschneiden. Idealerweise werden die Früchte mit einer Länge von etwa 20-25cm geerntet.
Zwischen der optimalen Erntegrösse und dem “Monster-Stadium” liegen meist nur etwa 1-3 Tage :-)