Der Gemüse-Ticker....
Gemüsebau Peter von Dohlen    Zum Fuggerschloß 43    86199 Augsburg   Tel: 0163/920 89 86
Im Gemüse-Ticker stehen die jeweils aktuellsten Informationen an oberster Stelle. So wird im Verlauf der Saison eine Seite entstehen, auf der jeder nachschauen kann, wann das Gemüse erntereif ist oder welche Pflegemaßnahmen gerade angebracht sind. Auch generelle Tipps und Tricks finden sich dann im Verlauf, es lohnt sich daher immer mal wieder reinzuschauen ....:-) Der Gemüse-Ticker kann und soll aber nicht das persönliche Gespräch ersetzen. Die aktuellen Feldtermine finden Sie HIER.
DE-ÖKO-006
2021 Hacken, die ultimative Pflegemaßnahme...                                                                                     Mit   dem   Hacken   sollte   möglichst   bald   nach   der   Übergabe   begonnen   werden,   wenn   die   Ansaaten   auflaufen   bzw.   die   Reihen   auf   den   Beeten sichtbar   sind   und   die   Unkräuter   sich   noch   im   2-4   Blatt-Stadium   befinden.   Das   Hacken   dient   aber   nicht   nur   der   Unkrautbekämpfung:   “Einmal Hacken   ist   so   gut   wie   einmal   Gießen”    ist   z.B.   ein   gängiger   Satz   im   Gemüsebau.   Durch   das Auflockern   der   Oberfläche   werden   die   Kapillaren zerstört,   die   beim   Einsickern   des   Regen   oder   Gießwassers   entstanden   sind.   So   wird   die   Verdunstung   verhindert   und   das   Wasser   steht   den Pflanzen länger zur Verfügung. Es empfielt sich daher nach einem Regen zu Hacken, sobald die Oberfläche trocken genug ist. Durch die Belüftung wird ausserdem das Bodenleben aktiviert, so dass Nährstoffe mobilisiert werden. Nicht   zuletzt   können   manche   Schädlinge   im   Zaum   gehalten   werden,   z.B.   die   Möhrenfliege,   die   Ihre   Eier   zwischen   den   Reihen   ablegt.   Durch häufiges Hacken werden die Larven auf ihrem Weg zur Möhre gestört. Gerne zeigen wir vor Ort, wie man mit den verschiedenen Hacken effizient, kräfte- und rückenschonend umgeht.
2021 Ein paar Worte zum Umgang mit Wasser:                                                                                Grundsätzlich   ist   zu   sagen,   dass   man   vor   dem   Gießen   kontrollieren   sollte,   ob   noch   Feuchtigkeit   im   Boden   vorhanden   ist.   Wenn   in   etwa   6   bis 10cm   Tiefe   der   Boden   noch   feucht   ist,   ist   ein   Bewässern   der   Pflanzen   nicht   nötig!   (Viel   wichtiger   ist   hier   das   Hacken,   damit   die   Feuchtigkeit im Boden bleibt.) Insbesondere   Feldfrüchte,   wie   z.B.   Kartoffeln,   Möhren,   Zwiebeln,   Rote   Bete,   Bohnen,   Spinat,   etc. ,   müssen   i.d.R.   nicht   gegossen    werden, sondern kommen mit dem Wasser aus, das vom Himmel fällt. Nur   in   ganz   extremen,   sehr   heißen   Trockenphasen,   in   denen   ca.   2   Wochen   gar    kein   Regen   fällt    und   der   Kontakt   zum   Bodenwasser    ganz abreißt,  kann ein Bewässern dieser Kulturen notwendig werden. Doch   auch   dann    muss   uns   klar   sein,   dass   das   Gießen   mit   der   Kanne   immer   nur   eine   Notversorgung    der   Pflanzen   sein   kann.   Den Anschluss an das Bodenwasser können wir dadurch nicht wiederherstellen.   Wer   an   einem   warmen Tag   gießt   und   sich   einmal   die   Mühe   macht   nachzusehen,   wird   feststellen,   dass   das   Wasser   nur   ca.   5-6cm   eindringt.   Es erreicht also niemals die Bodenschichten, aus denen sich gut angewachsene Pflanzen versorgen. Ausnahmen    sind   natürlich   frische   Pflanzungen   oder   Aussaaten,   die   noch   nicht   angewachsen   oder   aufgegangen   sind   und   keine   tieferen Wurzeln gebildet haben. Hier sollte man ein Auge darauf haben, dass stets genügend Wasser vorhanden ist, damit sie anwachsen. Um   das   Gießwasser   möglichst   lange   im   Boden   zu   halten,   kann   man   z.B.   die   Beete   abdecken   (mit   Vlies   oder   Lochfolie)   oder   die   Erde   zwischen den Pflanzen mit Ernterückständen oder Gras bedecken (mulchen). Wenn   Pflanzen   an   besonders   heißen   Tagen   die   Blätter   hängen   lassen,   ist   dies   noch   kein   Grund   zur   Besorgnis.   Die   Pflanzen   ziehen   das Wasser zum Schutz in die Wurzeln zurück und stehen am Abend meist wieder knackig da! Zum   sparsamen,   sinnvollen   und   verantwortlichen   Umgang   mit   dem   Wasser   gehört   neben   o.g.   Punkten   auch,   dass   jeder   darauf   achtet,   die Wasserhähne am Wasserwagen sorgfältig zu schließen  und beim Auffüllen der Gießkannen dabei zu bleiben, damit sie nicht überlaufen. Zum Reinigen von Gerät und Händen kann z.B. auch ein Eimer mit Wasser gefüllt werden, welches dann mehrmals verwendet wird. Wir möchten Euch alle bitten, gemeinsam darauf zu achten, dass kein Wasser sinnlos verschwendet wird. Danke!! Mehr Informationen zum Bewässern und den Alternativen dazu gibt´s HIER.
2021 Kleiner Tipp zum Gießen:                                                                                   Wichtig   bei   der   Bewässerung   ist   die   Regelmäßigkeit:   Wenn   man   einmal   anfängt   sein   Gemüse   zu   gießen,   sollte   man   es   regelmäßig   gießen,   da die   Pflanzenwurzeln   sich   auf   das   Gießwasser   verlassen   und   deswegen   keine   übermäßigen   Anstrengungen   unternehmen,   selber   in   größere Tiefen zu wachsen, um noch vorhandene Bodenreserven zu erschließen.  Wenn   man   allerdings   auf   das   Wurzelwachstum   der   Pflanzen   vertraut   und   diese   nur   gießt,   wenn   sie   offensichtlich   „schlapp“   sind   und   Wasser benötigen, wird man u. U. genau dieselbe Erntemengen erzielen, mit einer kleinen Ernteverzögerung von einigen Tagen. Also lieber sparsam gießen und die Pflanzen genau beobachten, ob sie wirklich Wasser brauchen! Wenn   man   gießen   möchte,   sollte   man   dies   abends   tun:   Dann   haben   die   Pflanzen   die   ganze   Nacht   Zeit,   sich   mit   Hilfe   des   Wassers   zu   erholen. Nur   wenn   großer   Schneckenandrang   herrscht,   kann   es   sinnvoller   sein,   erst   früh   morgens   zu   gießen.   Die   Schnecken   würden   sich   durch   das Gießen   am   Abend   angezogen   fühlen,   da   sie   die   feuchte   Kühle   sehr   mögen.   Bei   Kohlrabi   kann   man   mit   regelmäßigem   Gießen   dem   Platzen vorbeugen    und    Radieschen    werden    milder,    je    mehr    Wasser    ihnen    zu    Verfügung    steht.    Bohnen    und    Erbsen    brauchen    zur    Zeit    der Schotenausbildung nach der Blüte etwas mehr Wasser. Quelle: “Kleines Handbuch der Gemüsekunde”
Gemüsebau Peter von Dohlen    Zum Fuggerschloß 43    86199 Augsburg   Tel: 0163/920 89 86 DE-ÖKO-006
Der Gemüse-Ticker....
Im Gemüse-Ticker stehen die jeweils aktuellsten Informationen an oberster Stelle. So wird im Verlauf der Saison eine Seite entstehen, auf der jeder nachschauen kann, wann das Gemüse erntereif ist oder welche Pflegemaßnahmen gerade angebracht sind. Auch generelle Tipps und Tricks finden sich dann im Verlauf, es lohnt sich daher immer mal wieder reinzuschauen ....:-) Der Gemüse-Ticker kann und soll aber nicht das persönliche Gespräch ersetzen. Die aktuellen Feldtermine finden Sie HIER.
2021 Hacken, die ultimative Pflegemaßnahme...                                       Mit   dem   Hacken   sollte   möglichst   bald   nach   der   Übergabe   begonnen werden,   wenn   die   Ansaaten   auflaufen   bzw.   die   Reihen   auf   den   Beeten sichtbar   sind   und   die   Unkräuter   sich   noch   im   2-4   Blatt-Stadium   befinden. Das    Hacken    dient    aber    nicht    nur    der    Unkrautbekämpfung:    “Einmal Hacken   ist   so   gut   wie   einmal   Gießen”    ist   z.B.   ein   gängiger   Satz   im Gemüsebau.   Durch   das Auflockern   der   Oberfläche   werden   die   Kapillaren zerstört,   die   beim   Einsickern   des   Regen   oder   Gießwassers   entstanden sind.   So   wird   die   Verdunstung   verhindert   und   das   Wasser   steht   den Pflanzen    länger    zur    Verfügung.    Es    empfielt    sich    daher    nach    einem Regen zu Hacken, sobald die Oberfläche trocken genug ist. Durch   die   Belüftung   wird   ausserdem   das   Bodenleben   aktiviert,   so   dass Nährstoffe mobilisiert werden. Nicht   zuletzt   können   manche   Schädlinge   im   Zaum   gehalten   werden,   z.B. die    Möhrenfliege,    die    Ihre    Eier    zwischen    den    Reihen    ablegt.    Durch häufiges Hacken werden die Larven auf ihrem Weg zur Möhre gestört. Gerne zeigen wir vor Ort, wie man mit den verschiedenen Hacken effizient, kräfte- und rückenschonend umgeht.
2021 Ein paar Worte zum Umgang mit Wasser:                                  Grundsätzlich    ist    zu    sagen,    dass    man    vor    dem    Gießen    kontrollieren sollte,   ob   noch   Feuchtigkeit   im   Boden   vorhanden   ist.   Wenn   in   etwa   6   bis 10cm   Tiefe   der   Boden   noch   feucht   ist,   ist   ein   Bewässern   der   Pflanzen nicht   nötig!   (Viel   wichtiger   ist   hier   das   Hacken,   damit   die   Feuchtigkeit   im Boden bleibt.) Insbesondere   Feldfrüchte,   wie   z.B.   Kartoffeln,   Möhren,   Zwiebeln,   Rote Bete,   Bohnen,   Spinat,   etc. ,   müssen   i.d.R.   nicht   gegossen    werden, sondern kommen mit dem Wasser aus, das vom Himmel fällt. Nur    in    ganz    extremen,    sehr    heißen    Trockenphasen,    in    denen    ca.    2 Wochen   gar    kein   Regen   fällt    und   der   Kontakt   zum   Bodenwasser   ganz abreißt,  kann ein Bewässern dieser Kulturen notwendig werden. Doch   auch   dann    muss   uns   klar   sein,   dass   das   Gießen   mit   der   Kanne immer   nur   eine   Notversorgung    der   Pflanzen   sein   kann.   Den Anschluss an das Bodenwasser können wir dadurch nicht wiederherstellen.   Wer    an    einem    warmen    Tag    gießt    und    sich    einmal    die    Mühe    macht nachzusehen,   wird   feststellen,   dass   das   Wasser   nur   ca.   5-6cm   eindringt. Es    erreicht    also    niemals    die    Bodenschichten,    aus    denen    sich    gut angewachsene Pflanzen versorgen. Ausnahmen     sind    natürlich    frische    Pflanzungen    oder    Aussaaten,    die noch    nicht    angewachsen    oder    aufgegangen    sind    und    keine    tieferen Wurzeln   gebildet   haben.   Hier   sollte   man   ein   Auge   darauf   haben,   dass stets genügend Wasser vorhanden ist, damit sie anwachsen. Um   das   Gießwasser   möglichst   lange   im   Boden   zu   halten,   kann   man   z.B. die   Beete   abdecken   (mit   Vlies   oder   Lochfolie)   oder   die   Erde   zwischen den Pflanzen mit Ernterückständen oder Gras bedecken (mulchen). Wenn   Pflanzen   an   besonders   heißen   Tagen   die   Blätter   hängen   lassen, ist   dies   noch   kein   Grund   zur   Besorgnis.   Die   Pflanzen   ziehen   das   Wasser zum   Schutz   in   die   Wurzeln   zurück   und   stehen   am   Abend   meist   wieder knackig da! Zum    sparsamen,    sinnvollen    und    verantwortlichen    Umgang    mit    dem Wasser   gehört   neben   o.g.   Punkten   auch,   dass   jeder   darauf   achtet,   die Wasserhähne   am   Wasserwagen   sorgfältig   zu   schließen    und   beim Auffüllen der Gießkannen dabei zu bleiben, damit sie nicht überlaufen. Zum   Reinigen   von   Gerät   und   Händen   kann   z.B.   auch   ein   Eimer   mit Wasser gefüllt werden, welches dann mehrmals verwendet wird. Wir   möchten   Euch   alle   bitten,   gemeinsam   darauf   zu   achten,   dass   kein Wasser sinnlos verschwendet wird. Danke!! Mehr Informationen zum Bewässern und den Alternativen dazu gibt´s HIER.
2021 Kleiner Tipp zum Gießen:                                                                                   Wichtig   bei   der   Bewässerung   ist   die   Regelmäßigkeit:   Wenn   man   einmal anfängt   sein   Gemüse   zu   gießen,   sollte   man   es   regelmäßig   gießen,   da die   Pflanzenwurzeln   sich   auf   das   Gießwasser   verlassen   und   deswegen keine    übermäßigen    Anstrengungen    unternehmen,    selber    in    größere Tiefen zu wachsen, um noch vorhandene Bodenreserven zu erschließen.  Wenn   man   allerdings   auf   das   Wurzelwachstum   der   Pflanzen   vertraut   und diese    nur    gießt,    wenn    sie    offensichtlich    „schlapp“    sind    und    Wasser benötigen,   wird   man   u.   U.   genau   dieselbe   Erntemengen   erzielen,   mit einer kleinen Ernteverzögerung von einigen Tagen. Also      lieber      sparsam      gießen      und      die      Pflanzen      genau beobachten, ob sie wirklich Wasser brauchen! Wenn   man   gießen   möchte,   sollte   man   dies   abends   tun:   Dann   haben   die Pflanzen   die   ganze   Nacht   Zeit,   sich   mit   Hilfe   des   Wassers   zu   erholen. Nur   wenn   großer   Schneckenandrang   herrscht,   kann   es   sinnvoller   sein, erst   früh   morgens   zu   gießen.   Die   Schnecken   würden   sich   durch   das Gießen   am   Abend   angezogen   fühlen,   da   sie   die   feuchte   Kühle   sehr mögen.   Bei   Kohlrabi   kann   man   mit   regelmäßigem   Gießen   dem   Platzen vorbeugen   und   Radieschen   werden   milder,   je   mehr   Wasser   ihnen   zu Verfügung     steht.     Bohnen     und     Erbsen     brauchen     zur     Zeit     der Schotenausbildung nach der Blüte etwas mehr Wasser. Quelle: “Kleines Handbuch der Gemüsekunde”