Der Gemüse-Ticker....
DE-Öko-006
Im Gemüse-Ticker stehen die jeweils aktuellsten Informationen an oberster Stelle.
So wird im Verlauf der Saison eine Seite entstehen, auf der jeder nachschauen kann, wann das Gemüse
erntereif ist oder welche Pflegemaßnahmen gerade angebracht sind.
Auch generelle Tipps und Tricks finden sich dann im Verlauf,
es lohnt sich daher immer mal wieder reinzuschauen und zu scrollen.... :-)
Der Gemüse-Ticker kann und soll aber nicht das persönliche Gespräch ersetzen.
Die aktuellen Beratungstermine finden Sie HIER.
Zur Bekämpfung dieses Schädlings ist - auf kleinen Flächen - immer noch das Absammeln die wirksamste
Methode. Da die Käfer und die Larven sehr faul und träge sind, gelingt dies meistens gut und effektiv.
Allerdings stellen sie sich gerne tot und lassen sich bei Berührung schnell auf die Erde fallen, wo man sie oft
nur schwer wiederfindet. Wenn man Käfer / Larven gesammelt hat, bitte sofort unschädlich machen!
(zerquetschen oder zerhacken).
Wenn man Eier (Gelege) an den Kartoffelblättern findet, kann man die Blätter abknipsen und z.B. zwischen
zwei Steinen zerreiben.
Eine Bildanleitung zum effektiven Absammeln der Larven und Käfer finden Sie hier…
Bitte nach dem Umgang mit den Kartoffelpflanzen Hände waschen. Es könnten Reste vom
Spritzmittel haften bleiben.
Kartoffelkäfer bekämpfen                                                                              09. Juni 2018
Nachdem wir vor ein paar Tagen die ersten Käfer und Gelege gefunden haben, haben wir die Kartoffeln am
Freitag das erste Mal gegen die Käfer und auch gegen die Braunfäule gespritzt. (Natürlich mit für den
Ökoanbau zugelassenen Mitteln!) Diese Behandlung werden wir nächste Woche wiederholen (wir dürfen max.
im Abstand von sieben Tagen spritzen). Gegen Altlarven und ausgewachsene Käfer hilft dieses Mittel
allerdings nur begrenzt. Sie stellen zwar vorübergehend ihre Fraßtätigkeit ein, sterben aber nicht ab.
Käfer
Eier (Gelege)
Altlarven
Unkrautregulierung II                                                                              15. Juni 2018
Wie bereits im Gemüse-Ticker vom 01. Juni 2018 angesprochen, muss auf vielen Parzellen das
Unkraut dringend bekämpft werden!
Dazu gehört auch die Regulierung des Unkrauts auf den Wegen zwischen den Beeten und an den
Rändern der Parzelle!
Wichtig bei der Unkrautregulierung ist, die Unkräuter nicht blühen und aussamen zu lassen.
Sonst ziehen wir uns einen Unkrautacker, an dem niemand mehr Freude hat.
Wir weisen darauf hin, dass stark vernachlässigte Parzellen von uns nach einer
bestimmten Frist gerodet werden müssen.
Ich fände es schade, wenn wir dieses Jahr das erste Mal zu diesen Maßnahmen greifen
müssten!
Mehr Informationen dazu finden Sie beim Infoabend 2015, in der Gartenordnung und
Zucchini                                                                                                           15. Juni 2018
Bei den Zucchini kann auf vielen Parzellen bereits mit der Ernte begonnen werden. Zur Ernte den Stiel am
besten mit einem Messer durchschneiden. Idealerweise werden die Früchte mit einer Länge von etwa 20-25cm
geerntet. Zwischen der optimalen Erntegrösse und dem “Monster-Stadium” liegen meist nur etwa 1-3 Tage :-)
Kohlrabi                                                                                                          15. Juni 2018
In der Regel sind Kohlrabi erntefähig, wenn sie einen Durchmesser von etwa 8cm erreicht haben. Verpasst
man den richtigen Erntezeitpunkt, werden die Knollen schnell holzig.
 
Zur Ernte die Knolle am besten mit Wurzel aus der Erde ziehen und mit einer Gartenschere die Wurzel und die
groben Blätter abschneiden.
Die Blätter können als Mulchmaterial auf den Beeten liegen bleiben.
Schöne saftige, grüne Blätter und Stängel können beim Zubereiten auch mit verwendet werden.
Neue Kohlrabi können noch bis Ende Juli / Anfang August ausgepflanzt werden.
Wenn die Kohlrabi bei warmen Wetter oder nach anhaltender Trockenheit plötzlich viel Regen bekommen,
platzen die Knollen oft auf.
Geplatzte (oder verschorfte) Exemplare können natürlich genauso verwendet werden, wie schöne runde. Sie
sehen halt nicht so schön aus. Da sich aber schneller Fäulnis oder Schädlinge in ihnen ausbreiten können,
sollte man ggf. die geplatzten zuerst ernten und verarbeiten. (Einfach die schadhaften Stellen abschälen oder
ausschneiden.)
Mögliche Nachfolger für den Salat könnten z.B. sein: Radieschen, Fenchel,
Kohlrabi, Buschbohnen, Rote Bete...
Neuen Salat kann man noch bis ca. Mitte Juli aus säen bzw. bis Mitte
August aus pflanzen. Eine Anleitung zur Jungpflanzen-Anzucht gibt es z.B.
Auf den Parzellen bewährt hat sich auch die “Salatschule” (rechts im Bild).
In einem Blumentopf sehr dicht ausgesäte Salatsamen auf der Fensterbank
keimen lassen. Den Blumentopf dann, z.B. hinterm Tomatenhäuschen, zu
dreiviertel in die Erde setzten und immer Pflänzchen daraus auspikieren.
So hat man ständig kleine Salatpflanzen, um sie dahin zu setzten, wo
gerade Platz auf der Parzelle ist.
Salat                                                                                                                17. Juni 2018
Wenn die Kopfsalate in der Mitte schon eine feste Kugel bilden, sollte man sie
als ganzen Kopf ernten. Dazu schneidet man sie am Wurzelansatz (knapp über
der Erde) mit einem Messer ab oder dreht sie, bis sie abbrechen.
Den roten Batavia-Salat kann man auch als Pflücksalat ernten (immer die
äußeren Blätter abzupfen) oder man wartet, bis sich eine große, kopfartige
Rosette gebildet hat und erntet ihn dann im Ganzen.
Der Eissalat hat meistens etwas mehr Zeit bis zur Ernte. Diese alte Sorte
zeichnet sich dadurch aus, dass sie keine so arg großen „Kugeln“ bildet. Dafür
kann man aber das Umblatt noch gut mitessen. Außerdem ist sie sehr
schossfest (geht nicht so schnell in Blüte) und kann somit als letzte der
Salatpflanzen geerntet werden.
Grundsätzlich erntet man Salate möglichst bevor sie schießen (in Blüte gehen).
Wenn der Salat in der Mitte einen “Zapfen” treibt, also nicht kugelig sondern
kegelförmig wird (am besten mit der Hand fühlen), ist er kurz vor dem
Schießen. Deshalb sollte man die Salate genauer beobachten und ggf. lieber
kleinere Salate ernten als gar keine.
<-- Salatschule II
Hier ein anderes Beispiel: am Beetrand einen Bereich markieren
(mit Steinen o. Stöcken...) und verschiedene Salate dicht aussäen.
Bei dieser Methode ist etwas mehr Fingerspitzengefühl gefragt, da im
Freiland Witterung, Schädlinge und Unkraut eine größere Rolle spielen als
bei der geschützten Anzucht auf dem Fensterbrett.
Hat sich aber auch gut bewährt!
Salatschule I
Hasen auf dem Feld / Wildscheuche                                                                17. Juni 2018
Vor einigen Tagen haben wir bemerkt, daß wieder Hasen auf dem Feld
unterwegs sind. Viele Salatpflanzen sind schon arg zerbissen worden.
Deshalb haben wir eine elektronische Wildscheuche am Weg zwischen den
bepflanzten Blöcken aufgestellt. Diese „Ultraschall-Kanone“ produziert sehr
laute, sirenenartige Töne im Ultraschallbereich, die für Menschen nicht hörbar
sind.
In der Vergangenheit haben wir damit schon erfolgreich verschiedene
Gemüsekulturen schützen können.
Wir bitten Sie, nichts an dem Gerät oder dessen Position zu verändern.
(ACHTUNG: Strom!!) 
Um die Pflanzen absolut zuverlässig zu schützen, könnte man z.B.
Kaninchendraht um die entsprechenden Pflanzen / Beete stellen:
Auch die angefressenen Salate schießen nach einer gewissen Zeit. Wir empfehlen daher, nicht zu lange zu
warten und auch diese Exemplare zu ernten - auch wenn sie noch nicht so groß sind wie gewünscht.
Radieschen                                                                                                     17. Juni 2018
Bei den Radieschen kann schon geerntet werden.
Auch wenn die Blätter der Radieschen zum Teil vom Erdfloh arg zerfressen sind, die meisten sind schon
erntereif. Genaues Hinschauen lohnt sich. :-)
Neue Radieschen kann man noch die ganze Saison aussäen. Spätester Aussaat-Termin ist die zweite
Augusthälfte.
An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal das “Kleine Handbuch der Gemüsekunde” wärmstens
empfehlen. Es wurde herausgegeben von der Uni Kassel, die das erste GemüseSelbstErnte Projekt in
Deutschland ins Leben gerufen hat. Hier der Link zum Handbuch als PDF...
Mangold                                                                                                                  29. Juni 2018
Auch beim Mangold ist es auf einigen Parzellen soweit, dass mit der Ernte begonnen werden kann.
Man erntet am besten immer die großen, äußeren Blätter, so dass die Pflanze aus der Mitte heraus immer
wieder nachwächst. So kann der Mangold den ganzen Sommer über geerntet werden.
Die Blätter zur Ernte ganz unten aus der Staude herausbrechen. Wenn man die Stiele höher abbricht oder
abschneidet, bildet sich leicht Fäulnis.
Zubereitet wird der Mangold gerne ähnlich wie Spinat. Die Stiele der Blätter können allerdings sehr gut mit
verwendet werden. Entweder zusammen mit den Blättern oder auch einzeln, ähnlich wie Spargel.
Unschöne, gelblich verfärbte oder stark von Läusen befallene Blätter kann man auf die gleiche Weise
ausbrechen und auf dem Kompost entsorgen. Die Pflanze wächst - wie gesagt - immer wieder nach.
Unkraut auf Parzellen gesenst                                                                            29. Juni 2018
Heute haben wir auf zwei Parzellen das Unkraut zum Teil abgesenst.
Wenn auf diesen Flächen weiterhin keine Unkrautregulierung stattfindet, werden wir sie in zwei Wochen
komplett abmähen.
Weitere Informationen zu diesen Maßnahmen finden Sie beim Infoabend 2015. Hier der Link...
Gemüse nachpflanzen / -säen                                                                      30. Juni  2018
Auch jetzt noch kann man neues Gemüse nachpflanzen oder aussäen.
Zum Beispiel Salat, Bohnen, Radieschen, Winterrettich, etc....
Aber Achtung: die letzten Aussaattermine für bestimmte Gemüse rücken näher!
Anhaltspunkte findet Ihr z.B. hier auf unserer Website oder im Kleinen Handbuch der Gemüsekunde.
Und natürlich geben wir auch bei den Beratungsterminen Tipps zum Nachpflanzen / -säen...
Nach dem Regen hacken                                                                                   30. Juni 2018
Nach dem angenehmen Landregen der letzen Tage empfiehl es sich, möglichst noch dieses Wochenende
wieder zu hacken. (Der Regen war mit 20 l/m² üppig... :-)
Durch das Hacken werden die Kappilaren, die duch das Einsickern des Wassers im Boden entstanden sind,
verschlossen. So bleibt das Wasser länger im Boden und steht unseren Pflanzen und auch dem Bodenleben
zur Nährstoffproduktion länger zur Verfügung.
Fenchel bald erntefähig                                                                                30. Juni 2018
Der Fenchel sollte in den nächsten Tagen gut beobachtet werden, ob er
schon erntefähig ist. Manchmal geht es im Sommer sehr schnell, dass
die Pflanzen anfangen zu “schossen” (in Blüte gehen). Wenn sich die
Zwiebel streckt und in der Mitte Blütenstängel treibt, ist es höchste Zeit.
Zur Ernte unterhalb der Zwiebel den Wurzelhals durchschneiden oder
mit der Gartenschere abzwicken. Die Blattstiele mit dem Messer
abschneiden. (Auch die Blätter können verwendet werden)
Zum Thema Fenchel sei an dieser Stelle auch noch mal das  >>Kleine
Auch beim Fenchel empfehlen wir: lieber kleinere Zwiebeln ernten, als ungenießbare.
Rote Bete                                                                                                    09. Juli  2018
Bei der Roten Bete sind schon einige Knollen erntereif. Wer also
schon mal die eine oder andere Rote Bete kosten möchte, kann
die größten Rüben aus der Erde ziehen.
Wichtig ist dann, dass die Blätter von der Rübe nicht
abgeschnitten, sondern abgedreht werden, sonst bluten sie aus.
Kleinere Rüben können noch stehen bleiben, bis sie die
gewünschte Größe erreicht haben.
Rote Bete eignen sich gut zum Einmachen oder auch
Tiefgefrieren.
Bohnen                                                                                                                 09. Juli 2018
Die ersten Bohnen sind erntereif. 
Alle 3-4 Tage sollten die Pflanzen jetzt “durchgeerntet” 
werden, bis keine Bohnen mehr ausreifen. Diese
Ernteperiode dauert ca. drei Wochen.
Durchernten heißt, dass alle Bohnenpflanzen nach den
größten Schoten abgesucht werden. Diese werden dabei
vorsichtig abgepflückt, möglichst ohne die Pflanzen zu
schädigen.
Man erntet die Bohnen, wenn sie etwa bleistiftdick sind.
Wenn man die Bohne in der Mitte bricht, sollte die
Bruchstelle grün und saftig sein und die Kerne nicht zu
groß. Lässt man die Bohnen zu lange am Strauch
hängen, bilden sie Fäden aus und werden schnell “grasig”
(faserig). An der Bruchstelle sind dann weiße, trockene
Stellen im Querschnitt um die Kerne sichtbar.
Bohnen lassen sich sehr gut einfrieren. Dazu sollten sie vorher blanchiert werden. Auch zum Einmachen eignen
sie sich gut.
Brokkoli erntereif                                                                                           09. Juli  2018
Auf vielen Parzellen sind schon schöne Brokkoli-Blüten
zu sehen. Daher sollte der Brokkoli in den nächsten
Tagen genauer beobachtet werden.
Beim Brokkoli wird die Hauptblüte geerntet, wenn sie
schön groß aber noch grün ist. Die Kohlpflanze kann
stehen bleiben, damit auch von den nachwachsenden
Seitentrieben die kleineren Blütenköpfe geerntet werden
können. So kann man bis in den Herbst immer wieder
Brokkoli ernten.
Brokkoli sollte geerntet werden, bevor sich die
Blütenknospen öffnen und er nicht mehr genießbar ist.
Kohl                                                                                                                   17. Juli 2018
Wenn der Kohl (Wirsing, Rotkohl, Spitzkohl, Brokkoli...) anfängt zu Kopfen, benötigt er bei trockener
Witterung etwas mehr Wasser. Wenn man die Kohlpflanzen gießen möchte, sollte man mit der Gießkanne
direkt an die Pflanzen gießen, nicht flächig mit der Brause. Einige kurze Wassergaben, im Abstand von ca. 10
Minuten an jede Pflanze, bewirken mehr, als ein schnelles und flächiges Nassmachen des Beetes. (Das flächig
ausgebrachte Wasser verdunstet sofort wieder...)
Lauchzwiebel                                                                                                   04. August 2018
Die Lauchzwiebeln können sukzessive über einen längeren Zeitraum geerntet werden.
In der Regel werden die grünen, frischen Schlotten mit verwendet (z.B. für Salate).
Je länger die Lauchzwiebeln auf dem Beet stehen, desto größer wird der Weißanteil
der Zwiebel. Die Schlotten werden allerdings mit der Zeit immer unansehnlicher und
faseriger.
Möglich ist es auch, die Schlotten in einer Höhe von ca. 2,5cm vom Boden
abzuschneiden. Dann wachsen neue Schlotten nach.
Prinzipiell können die Lauchzwiebeln bis zum ersten Frost stehen bleiben.
Blumenkohl,                                                                                               04. August 2018
Auf einigen Parzellen sind schon sehr schöne Blumenkohlrosen zu sehen. Auf vielen
anderen Parzellen ist der Blumenkohl auch auf der Zielgeraden!
Daher sollte er in den nächsten Tagen gut beobachtet werden.
Blumenkohl wird geerntet, solange der Kopf noch fest, schön weiß und geschlossen ist.
Auch hier sollte man lieber kleinere Köpfe ernten, als ungenießbare oder am
Ende gar keine.
Wenn sich die Blätter nicht von allein über dem Kopfansatz schließen, können die
äußeren Blätter darüber geknickt werden um eine Verfärbung des Kopfes zu verhindern.
Raupenkot oder Fliegen lassen sich beim Putzen gut abwaschen.
Blumenkohl hält sich im Kühlschrank nur wenige Tage, deshalb sollte er so frisch wie
möglich zubereitet werden. Er kann aber auch z.B. in Essig sauer eingelegt oder
eingefroren werden.
Letzte Aussaaten / Pflanzungen                                                              04. August 2018
Bis Mitte August können noch die letzten Aussaaten ausgebracht werden.
Daher empfehlen wir allen, die noch freie oder frei werdende Beete haben, Feldsalat und / oder Spinat
auszusäen, damit auch im Herbst noch eine Ernte von den Flächen möglich ist.
Die letzten Pflanzungen von Salat, Kohlrabi und Fenchel sollten spätestens in der ersten Augusthälfte erfolgen.
Voraussichtlich am 10.08.18 bringen wir zum Beratungstermin Chinakohlpflanzen
und Feldsalatsamen mit.
Kartoffeln                                                                                                          10. August 2018
In der Regel werden Kartoffeln zwei bis drei Wochen, nachdem das Kraut komplett abgestorben ist, geerntet.
Erst dann sind sie schalenfest und auch lagerfähig. Solange noch Grün an den Pflanzen vorhanden ist,
wachsen die Knollen noch weiter.
Vorher kann natürlich schon sukzessive soviel geerntet werden, wie in den nächsten Tagen verbraucht wird.
Zur Ernte die Dämme z.B. mit der Grabegabel möglichst tief ausheben, bis keine Kartoffeln mehr zu finden
sind. Kaputte oder zu kleine Kartoffeln möglichst nicht auf dem Feld liegen lassen, sondern auf den
Komposthaufen bringen (Ausfallkartoffeln im nächsten Jahr).
Frisch geerntete Kartoffeln enthalten noch viel Wasser. Daher empfiehlt es sich beim Kochen einen Siebeinsatz
zu verwenden, um die Kartoffeln im Dampf zu garen und ein Zerfallen zu vermeiden.
Zwiebeln                                                                                                            10. August 2018
Um die Zwiebeln als Lagergemüse zu ernten, wartet man mit
der Ernte bis sie “einziehen” bzw. auf den so genannten
“Schlottenknick”.
Das heißt, wenn - auf das ganze Feld betrachtet - etwa 85%
der Schlotten eingetrocknet sind bzw. liegen, sind die Zwiebeln
erntefertig.
Ernten sollte man - wenn möglich - an einem trockenen Tag.
Nach der Ernte sollten die Zwiebeln noch getrocknet werden.
Am Besten flach in Kisten ausgebreitet, an einem luftigen aber
geschützen Ort. Im großen Anbau werden die Zwiebeln auf
dem Acker getrocknet und dabei mehrmals gewendet. Für
kleine Mengen eignet sich besser ein Balkon, eine geschützte
Terrasse, ein Dachboden o.ä.
Nach dem Trocknen schneidet man die Schlotten ab, reibt vorsichtig die lose Schale ab und kann dann die
Zwiebeln z.B. in Netze verpacken und in der Küche aufhängen.
Lauch ernten                                                                                             31. August 2018
Der Lauch sollte möglichs bald geerntet werden, bevor die Porreeminierfliege
zu ihrem letzten Flug aufbricht. Erfahrungsgemäß werden die Schäden ab
September immer größer und der Spass mit dem Lauch immer weniger... ;-)
Zur Ernte seitlich der Pflanze mit der Grabegabel oder dem Spaten tief
einstechen und die Erde leicht aufhebeln. Die Pflanze rausziehen und die
Wurzeln abschneiden.
Lauch lässt sich - kurz blanchiert - gut einfrieren.
Im Gemüsefach im Kühlschrank hält er gut einige Tage aus.
Kürbis                                                                                                              31. August 2018
Wenn der Stiel, mit dem der Kürbis an der Pflanze hängt, trocken und holzig ist (im
Bild) sind die Kürbisse voll ausgereift und auch lagerfähig. Dies ist normalerweise 
erst Ende September / Anfang Oktober soweit. Sie halten dann viele Monate z.B.
auch im Bücherregal :-). Zur Ernte den Stiel knapp an der Pflanze abschneiden, so
daß an der Frucht noch möglichst viel Stiel dranbleibt.
Grundsätzlich kann man die Kürbisse aber auch ernten und verzehren, wenn der
Stiel noch saftig ist. Die Lagerdauer verringert sich dann eben entsprechend.
Ein Nachreifen der Früchte bei Raumtemperatur ist auch möglich, wenn sie bei
gutem, trockenem Wetter geerntet werden und keine Verletzungen aufweisen.
Generell sollten die reifen Kürbisse nicht zu lange bei feuchten Wetter auf dem Beet
liegen bleiben. Um Fäulnis vorzubeugen kann man die Früchte z.B. auf Stroh oder
eine ähnliche Unterlage betten, damit sie nicht direkt mit der Erde in Kontakt sind.
Spätestens vor den ersten Frösten sollten alle Früchte abgeerntet werden.