Der Gemüse-Ticker....
DE-Öko-006
Im Gemüse-Ticker stehen die jeweils aktuellsten Informationen an oberster Stelle.
So wird im Verlauf der Saison eine Seite entstehen, auf der jeder nachschauen kann, wann das Gemüse
erntereif ist oder welche Pflegemaßnahmen gerade angebracht sind.
Auch generelle Tipps und Tricks finden sich dann im Verlauf,
es lohnt sich daher immer mal wieder reinzuschauen und zu scrollen....:-)
Hacken, die ultimative Pflegemaßnahme...                                                                2017
Mit dem Hacken sollte sofort nach der Übergabe begonnen werden, wenn die Ansaaten auflaufen bzw. die
Reihen auf den Beeten sichtbar sind und die Unkräuter sich noch im 2-4 Blatt-Stadium befinden. Das Hacken
dient aber nicht nur der Unkrautbekämpfung: “Einmal Hacken ist so gut wie einmal Gießen” ist z.B. ein gängiger
Satz im Gemüsebau. Durch das Auflockern der Oberfläche werden die Kapillaren zerstört, die beim Einsickern
des Regen oder Gießwassers entstanden sind. So wird die Verdunstung verhindert und das Wasser steht den
Pflanzen länger zur Verfügung. Es empfielt sich daher nach einem Regen zu Hacken, sobald die Oberfläche
trocken genug ist.
Durch die Belüftung wird ausserdem das Bodenleben aktiviert, so dass Nährstoffe mobilisiert werden.
Nicht zuletzt können manche Schädlinge im Zaum gehalten werden, z.B. die Möhrenfliege, die Ihre Eier
zwischen den Reihen ablegt. Durch häufiges Hacken werden die Larven auf ihrem Weg zur Möhre gestört.
Kleiner Tipp zum Gießen:                                                                                                     2017
Wichtig bei der Bewässerung ist die Regelmäßigkeit: Wenn man einmal anfängt sein Gemüse zu gießen, sollte man
es regelmäßig gießen, da die Pflanzenwurzeln sich auf das Gießwasser verlassen und deswegen keine über-
mäßigen Anstrengungen unternehmen, selber in größere Tiefen zu wachsen, um noch vorhandene Bodenreserven
zu erschließen. 
Wenn man allerdings auf das Wurzelwachstum der Pflanzen vertraut und diese nur gießt, wenn sie offensichtlich
„schlapp“ sind und Wasser benötigen, wird man u. U. genau dieselbe Erntemengen erzielen, mit einer kleinen
Ernteverzögerung von einigen Tagen.
Also lieber sparsam gießen und die Pflanzen genau beobachten, ob sie wirklich Wasser brauchen!
Wenn man gießen möchte, sollte man dies abends tun: Dann haben die Pflanzen die ganze Nacht Zeit, sich mit Hilfe
des Wassers zu erholen. Nur wenn großer Schneckenandrang herrscht, kann es sinnvoller sein, erst früh morgens
zu gießen. Die Schnecken würden sich durch das Gießen am Abend angezogen fühlen, da sie die feuchte Kühle
sehr mögen. Bei Kohlrabi kann man mit regelmäßigem Gießen dem Platzen vorbeugen und Radieschen werden
milder, je mehr Wasser ihnen zu Verfügung steht. Bohnen und Erbsen brauchen zur Zeit der Schotenausbildung
nach der Blüte etwas mehr Wasser.
Quelle: “Kleines Handbuch der Gemüsekunde”
Ein paar Worte zum Umgang mit Wasser:                                                                 2017
Grundsätzlich ist zu sagen, dass man vor dem Gießen kontrollieren sollte, ob noch Feuchtigkeit im Boden
vorhanden ist. Wenn in etwa 6 -10cm Tiefe der Boden noch feucht ist, ist ein Bewässern der Pflanzen nicht nötig!
(Viel wichtiger ist hier das Hacken, damit die Feuchtigkeit im Boden bleibt.)
Insbesondere Feldfrüchte, wie z.B. Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Rote Bete, Bohnen, Kohl, etc., müssen i.d.R.
nicht gegossen werden, sondern kommen mit dem Wasser aus, das vom Himmel fällt. Nur in ganz extremen,
sehr heißen Trockenphasen, in denen ca. 2 Wochen gar kein Regen fällt und der Kontakt zum Bodenwasser
ganz abreißt, kann ein Bewässern dieser Kulturen notwendig werden.
Doch auch dann sollten vor dem Gießen folgende Überlegungen stehen: Welche Kulturen benötigen Wasser?
Regnet es morgen oder übermorgen? Wie viel hat es geregnet? ...
Uns muss klar sein, dass das Gießen mit der Kanne immer nur eine Notversorgung der Pflanzen sein kann. Den
Anschluss an das Bodenwasser können wir dadurch nicht wiederherstellen. Wer an einem warmen Tag gießt und
sich einmal die Mühe macht nachzusehen, wird feststellen, dass das Wasser nur ca. 5-6cm eindringt. Es erreicht
also niemals die Bodenschichten, aus denen sich gut angewachsene Pflanzen versorgen.
Ausnahmen sind natürlich frische Pflanzungen oder Aussaaten, die noch nicht angewachsen oder aufgegangen
sind und keine tieferen Wurzeln gebildet haben. Hier sollte man ein Auge darauf haben, dass stets genügend
Wasser vorhanden ist, damit sie anwachsen.
Um das Gießwasser möglichst lange im Boden zu halten, kann man z.B. die Beete abdecken (mit Vlies oder
Lochfolie) oder die Erde zwischen den Pflanzen mit Ernterückständen oder Gras bedecken (mulchen).
Wenn Pflanzen an besonders heißen Tagen die Blätter hängen lassen, ist dies noch kein Grund zur Besorgnis. Die
Pflanzen ziehen das Wasser zum Schutz in die Wurzeln zurück und stehen am Abend meist wieder knackig da!
Zum sparsamen, sinnvollen und verantwortlichen Umgang mit dem Wasser gehört neben o.g. Punkten auch, dass
jeder darauf achtet, die Wasserhähne am Wasserwagen sorgfältig zu schließen und beim Auffüllen der
Gießkannen dabei zu bleiben, damit sie nicht überlaufen.
Zum Reinigen von Gerät und Händen kann z.B. auch ein Eimer mit Wasser gefüllt werden, welches dann mehrmals
verwendet wird.
Wir möchten Euch alle bitten, gemeinsam darauf zu achten, dass kein Wasser sinnlos verschwendet wird.
Danke!!
Um die Kartoffeln zu hacken und gleichzeitig die Dämme aufzuhäufeln, empfehlen wir folgendermaßen
vorzugehen:
Um unten am Damm lockere Erde zum Anhäufeln zu haben, zunächst zwischen zwei Dämmen mit der Hacke
die Erde auflockern (Bild 1). Dann die Dammflanke mit der scharfen Hacke von unten nach oben hacken und
dabei lockere Erde von unten mit hochziehen ( Bild 2+3). Dabei macht es den Kartoffelpflanzen nichts aus,
verschüttet zu werden, sie wachsen immer weiter ans Licht (Bild 4). Dann das Ganze von der anderen Seite
des Damms aus wiederholen (Bild 5). So kann in einem Arbeitsgang gehackt und gehäufelt werden.
Kartoffel hacken                                                                                              13. Mai 2017
Auch wenn die Kartoffel noch nicht überall aufgelaufen sind (keine Pflanzen sichtbar), sollten die
Kartoffeldämme wegen des hohen Unkrautdrucks schon gehackt werden.
Und so schauen die
Kartoffelpflanzen aus:
Die Dammkrone (also zwischen den Kartoffelpflanzen = “in der Reihe” ), wo die Hacke nicht hinkommt, sollte
dann im Verlauf ab und zu gejätet werden :-)
Um möglichst früh mit dem Hacken beginnen zu können,
empfehlen wir, sich “die Reihen frei zu legen”. Besonders auf den
Möhrenbeeten ist es oft schwierig, zwischen Kraut und Unkraut
zu unterscheiden. Dennoch ist es sehr wichtig, jetzt schon das
Unkraut durch Hacken zu bekämpfen (erhöhter Unkrautdruck).
Wenn man ganz flach über die Beete schaut, kann man die
meisten Reihen schon sehen und auch auf der Parzelle dann
wiederfinden. Um die Reihen zu markieren, kann man z.B. mit
einem “Glättspan” (im Bild; liegt im Bauwagen) oder mit einem
Messer o.Ä. auf beiden Seiten der Reihe die Erde wegkratzen.
Zwischen den so freigelegten Reihen kann man dann vorsichtig
(aber bequem) das erste Mal hacken.
Reihen freilegen                                                                                              13. Mai 2017
= hier sind die Möhrchen :-)
Rote Bete vereinzeln                                                                                       29. Mai 2017
Um bei der Roten Bete gleichmäßig große Knollen zu bekommen, kann man die Pflänzchen in der Reihe vereinzeln.
Dies sollte man in den nächsten Tagen machen, bevor die Pflanzen zu groß werden.
Zum Vereinzeln sollte die Reihe sauber gejätet sein (damit man die Pflanzen auch gut sieht). Vorher ist es ratsam,
die Erde gut zu wässern. Die empfindlichen Pflanzen lassen sich dann besser rausziehen und laufen nicht Gefahr,
nach dem Umsetzten zu vertrocknen. Gut ist es deshalb auch, bei bedecktem Himmel, abends oder gleich bei
Regenwetter zu vereinzeln.
die Reihe ist sauber
gejätet und gewässert
die Pflänzchen
vorsichtig mit der
Wurzel aus der Erde
ziehen
wo Lücken in der
Reihe sind mit dem
Finger ein Loch
stechen...
...und die Pflanze
einpflanzen; leicht
andrücken.
Fertig :-)
So werden die Pflanzen gleichmäßig auf die Reihe verteilt. Der optimale Abstand ist ca. 5-8cm.
Der Erdfloh...                                                                                                                    29. Mai 2017
Wie jedes Jahr macht sich auch diese Saison wieder der Erdfloh bei den jungen Kohl- und Kohlrabipflanzen
breit. Auch wenn die Blätter z.T. schlimm aussehen, die Schäden halten sich meistens in Grenzen: Der Kohl
wächst dem Erdfloh i.d.R. davon; Kohlrabi und Radieschen bilden -trotz der befallenen Blätter- verzehrfähige
Knollen; Rucola erleidet durch die Löcher keine Geschmackseinbußen.
Aktiv kann man gegen die Erflöhe eher wenig ausrichten.
Frische Aussaaten / Pflanzungen könnten mit sehr engmaschigem Vlies abgedeckt werden. Dabei müsste das
Vlies aber gut eingegraben werden, damit keine Lücken für die Erdflöhe entstehen.
Um den Befall zu reduzieren könnte man mit Leimtafeln regelmäßig über die befallenen Pflanzen wedeln. Die
Erdflöhe springen auf und bleiben kleben. (Dies gleicht u.E. aber eher einer Sisyphusarbeit…)
Durch sehr regelmäßiges Lockern (= Hacken) wird die Jugendentwicklung der Pflanzen gefördert. So können
Schäden evtl. schneller „ausgewachsen“ werden.
Spinat geschossen                                                                                      04. Juni 2017
Der Spinat ist dieses Jahr schon sehr früh geschossen (in Blüte gegangen). Die Ernte
wird sich daher eher nicht lohnen, weil kaum Blattmasse vorhanden ist. Wir empfehlen
deshalb, den Spinat auszuhacken und etwas anderes anzubauen. Die Pflanzen können
als Gründünger eingearbeitet werden.
Wer noch ernten möchte, sollte dies möglichst gleich machen, da die Blütenstängel
immer grösser werden. Der Spinat wird zwar nicht giftig wenn er in Blüte geht, schmeckt
aber nicht mehr so gut.
Zur Ernte schneidet man die Pflanzen knapp unter der Erdoberfläche an der Wurzel ab,
so dass die Blätter zusammen bleiben. (Wie beim Feldsalat) 
Mögliche Nachfolger für den Spinat könnten z.B. sein: Salat,
Radieschen, Fenchel, Kohlrabi, Buschbohnen, Rote Bete...
Neuen Spinat sät man am besten erst ab August auf freien Flächen
aus, um ihn im September Ernten zu können. Dann ist die Ausbeute
auch meist höher, da der Spinat nicht mehr in Blüte geht und deshalb
größer wachsen kann.
Rankhilfe für die Erbsen                                                                                04. Juni 2017
Die Erbsen brauchen i.d.R. eine Rankhilfe wenn sie grösser werden. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen
gesetzt. Über schräg eingesteckte Reiser bis zum Karnickeldraht kann alles mögliche verwendet werden. Wichtig
ist, dass die Erbsen etwas zum Festhalten haben. Am Anfang muss man ihnen noch etwas nachhelfen, später
halten sie sich von selbst an der Rankhilfe fest. Hier ein paar Beispiele von den Parzellen:
Die Hähne am Wasserwagen                                                                         09. Juni 2017
Die meisten GärtnerInnen stecken die Schläuche am Wasserwagen gerne auf die Hebel der Hähne. Uns ist in
letzter Zeit aufgefallen, dass die Hebel dabei versehentlich leicht in Richtung „offen“ gedrückt werden können
und dann langsam aber beständig Wasser ausläuft.
Um dies zu vermeiden möchten wir alle GärtnerInnen darum bitten, die Schläuche nach dem Schließen der
Hähne einfach hängen zu lassen. Danke :-)
Tomaten ausgeizen                                                                                       09. Juni 2017
Um Tomaten erfolgreich aufzuleiten, sollten regelmässig (ca. wöchentlich) die Seitentriebe, die aus den
Blattachseln wachsen, entfernt werden (ausgeizen). Die Pflanze steckt dann mehr Energie in den Haupttrieb
und dessen Fruchtstände, ein “Verbuschen” der Tomate wird verhindert.
Eine kurze Bildanleitung von uns gibts HIER...
Hier noch zwei Links zum Thema Ausgeizen:
- eines (von vielen!!) Videos zum Thema bei YouTube
- Bild und Text-Anleitung aus einem Gartenblog
Kohlrüben vereinzeln                                                                                     14. Juni 2017
Bei den Kohlrüben waren ja mehrere Pflanzen in jedem Presstopf.
Nachdem wir das Wachstum nun einige Zeit beobachtet haben, erscheint es uns sinnvoll, die Rüben zu vereinzeln.
Dazu einfach die weniger schönen Exemplare vorsichtig ausreißen, bis an jedem Pflanzort nur noch eine Rübe
steht. (Danach evtl. noch mal angießen)
Wer es ausprobieren möchte, kann natürlich alle Pflanzen stehen lassen und abwarten, ob sich schöne Rüben aus
diesen Nestern entwickeln. Wir sind da eher skeptisch und denken, dass beim Lieferanten ein Fehler bei der
Presstopfmaschine vorgefallen ist. Aber probieren geht ja bekanntlich über studieren… :-)
Zur Bekämpfung dieses Schädlings ist - auf kleinen Flächen - immer noch das Absammeln die wirksamste
Methode. Da die Käfer sehr faul und träge sind, gelingt dies meistens gut und effektiv. Allerdings stellen sie
sich gerne tot und lassen sich bei Berührung schnell auf die Erde fallen, wo man sie oft nur schwer
wiederfindet. Besser ist es aber auf jeden Fall die Käfer abzusammeln, als später deren Larven, die
wesentlich schädigender für die Pflanzen sind! Wenn man also Käfer gefangen hat, bitte sofort unschädlich
machen! (zerquetschen oder zerhacken)
Kartoffelkäfer                                                                                                 14. Juni 2017
Diese Woche haben wir schon ein paar Kartoffelkäfer entdeckt! Und so schauen die kleinen Biester aus... :-)
Wie jedes Jahr spritzen wir die Kartoffeln gegen die „Braunfäule“ (mit für den biologischen Anbau zugelassenen
Mitteln). Wenn wir einen flächigen Befall von Kartoffelkäferlaven feststellen, werden wir zeitgleich auch mit
Neembaumextrakt gegen die Larven spritzen. Gegen größere Larven und ausgewachsene Käfer hilft dieses
Mittel allerdings nur begrenzt (nicht tödlich).
Käfer
Eier (Gelege)
Wenn man solche Gelege an den
Kartoffelblättern findet, kann man die
Blätter abknipsen und z.B. zwischen
zwei Steinen zerreiben.
Allerdings sehen Gelege von z.B.
Marienkäfern ähnlich aus... ;-)
Mögliche Nachfolger für den Salat könnten z.B. sein: Radieschen, Fenchel,
Kohlrabi, Buschbohnen, Rote Bete...
Neuen Salat kann man noch bis ca. Mitte Juli aussäen bzw. bis Mitte
August auspflanzen. Eine Anleitung zur Jungpflanzen-Anzucht gibt es z.B.
Auf den Parzellen bewährt hat sich auch die “Salatschule” (rechts im Bild).
In einem Blumentopf sehr dicht ausgesäte Salatsamen auf der Fensterbank
keimen lassen. Den Blumentopf dann, z.B. hinterm Tomatenhäuschen, zu
dreiviertel in die Erde setzten und immer Pflänzchen daraus auspikieren.
So hat man ständig kleine Salatpflanzen, um sie dahin zu setzten, wo
gerade Platz auf der Parzelle ist.
Salat                                                                                                                17. Juni 2017
Die Salate sind auf den meisten Parzellen bereits erntereif. 
Wenn die Kopfsalate in der Mitte schon eine feste Kugel bilden, sollte man sie
als ganzen Kopf ernten. Dazu schneidet man sie am Wurzelansatz (knapp über
der Erde) mit einem Messer ab oder dreht sie, bis sie abbrechen.
Den roten Batavia-Salat kann man auch als Pflücksalat ernten (immer die
äußeren Blätter abzupfen) oder man wartet, bis sich eine große, kopfartige
Rosette gebildet hat und erntet ihn dann im Ganzen.
Der Eissalat hat meistens etwas mehr Zeit bis zur Ernte. Diese alte Sorte
zeichnet sich dadurch aus, dass sie keine so arg großen „Kugeln“ bildet.
Dafür kann man aber das Umblatt noch gut mitessen. Außerdem ist sie sehr
schossfest (geht nicht so schnell in Blüte) und kann somit als letzte der
Salatpflanzen geerntet werden.
Grundsätzlich erntet man Salate möglichst bevor sie schießen (in Blüte gehen).
Wenn der Salat in der Mitte einen “Zapfen” treibt, also nicht kugelig sondern
kegelig wird (am besten mit der Hand fühlen), ist er kurz vor dem Schießen.
Deshalb sollte man die Salate genauer beobachten und ggf. lieber kleinere
Salate ernten als gar keine.
<-- Salatschule 2016
Hier ein Beispiel aus der letzten Saison: am Beetrand einen Bereich
markieren (mit Steinen o. Stöcken...) und verschiedene Salate dicht
aussäen.
Kohlrabi                                                                                                          18. Juni 2017
Die Kohlrabi sind dieses Jahr ja schon auf einem guten Weg. :-)
Trotz Erdfloh und Trockenheit, bilden sie schon fleißig Knollen.
Wenn die Kohlrabi nach anhaltender Trockenheit plötzlich Regen bekommen,
platzen die Knollen oft auf. Um dies zu verhindern, kann man in der Trocken-
phase durch gelegentliche Wassergaben dem Platzen vorbeugen.
Aber vorsichtig: wenn man zu viel Wasser auf einmal gibt, platzen die Kohlrabi
auch... 
Geplatzte (oder verschorfte) Exemplare können übrigens genauso verwendet
werden, wie schöne runde. Sie sehen halt nicht so schön aus. Da sich aber
schneller Fäulnis oder Schädlinge in ihnen ausbreiten können, sollte man ggf.
die geplatzten zuerst ernten und verarbeiten. (Einfach die schadhaften Stellen
abschälen oder ausschneiden.)
In der Regel sind Kohlrabi erntefähig, wenn sie einen Durchmesser von
etwa 8cm erreicht haben. Verpasst man den richtigen Erntezeitpunkt,
werden die Knollen schnell holzig.
 
Zur Ernte die Knolle am besten mit Wurzel aus der Erde ziehen und mit
einer Gartenschere die Wurzel und die groben Blätter abschneiden.
Die Blätter können als Mulchmaterial auf den Beeten liegen bleiben.
Schöne saftige, grüne Blätter und Stängel können beim Zubereiten auch
mit verwendet werden.
Neue Kohlrabi können noch bis Ende Juli / Anfang August ausgepflanzt
werden.
Kartoffelkäferpopulation explodiert!!                                                         20. Juni 2017
Nachdem wir vor ein paar Tagen die ersten Käfer gefunden haben, haben wir am vergangenen Wochenende
das erste Mal gegen die Käfer gespritzt.
Die Population ist in diesen wenigen Tagen regelrecht explodiert!
Vorwiegend in der hinteren Parzellenreihe (Nr. 26 – 50) haben wir sehr viele Larven entdeckt.
Gegen Larven in dieser Größe und gegen die ausgewachsenen Käfer wirkt unser Mittel nicht tödlich.
Die großen Larven (und die Käfer) stellen vorübergehend ihre Fraßtätigkeit ein, sterben aber nicht ab.
Eine Bildanleitung zum effektiven Absammeln der Larven und Käfer finden Sie hier…
Am nächsten Samstag spritzen wir wieder (wir dürfen nur im Abstand von sieben Tagen spritzen). Wer also
große Larven vorfindet, kann durch Absammeln größeren Schaden verhindern!
(Bitte nach dem Umgang mit den Kartoffelpflanzen Hände waschen! Es können Reste vom Spritzmittel haften
bleiben.)
Zucchini                                                                                                           30. Juni 2017
Bei den Zucchini kann auf vielen Parzellen bereits mit der Ernte begonnen werden. Zur Ernte den Stiel am
besten mit einem Messer durchschneiden. Idealerweise werden die Früchte mit einer Länge von etwa 20-25cm
geerntet. Zwischen der optimalen Erntegrösse und dem “Monster-Stadium” liegen meist nur etwa 1-3 Tage :-)
Mangold                                                                                                                  30. Juni 2017
Auch beim Mangold ist es auf einigen Parzellen soweit, dass mit der Ernte begonnen werden kann.
Man erntet am besten immer die großen, äußeren Blätter, so dass die Pflanze aus der Mitte heraus immer
wieder nachwächst. So kann der Mangold den ganzen Sommer über geerntet werden.
Die Blätter zur Ernte ganz unten aus der Staude herausbrechen. Wenn man die Stiele höher abbricht oder
abschneidet, bildet sich leicht Fäulnis.
Zubereitet wird der Mangold gerne ähnlich wie Spinat. Die Stiele der Blätter können allerdings sehr gut mit
verwendet werden. Entweder zusammen mit den Blättern oder auch einzeln, ähnlich wie Spargel.
Unschöne, gelblich verfärbte oder stark von Läusen befallene Blätter kann man auf die gleiche Weise
ausbrechen und auf dem Kompost entsorgen. Die Pflanze wächst - wie gesagt - immer wieder nach.
Erbsen                                                                                                             30. Juni 2017
Bei den Erbsen sollte auch sehr bald mit der Ernte begonnen
werden.
HIER finden Sie einen Auszug aus dem “kleinen
Handbuch der Gemüsekunde” zur Markerbse.
Dieses kleine Büchlein möchten wir an dieser Stelle noch
einmal aufs Wärmste empfehlen :-)
Darin finden Sie zu fast allen Kulturen bei der GSE Infos
über Anbau, Ernte, Inhaltsstoffe, Verarbeitung und Lagerung.
HIER kann man das Handbuch runterladen.