Der Gemüse-Ticker....
DE-Öko-006
Im Gemüse-Ticker stehen die jeweils aktuellsten Informationen an oberster Stelle.
So wird im Verlauf der Saison eine Seite entstehen, auf der jeder nachschauen kann, wann das Gemüse
erntereif ist oder welche Pflegemaßnahmen gerade angebracht sind.
Auch generelle Tipps und Tricks finden sich dann im Verlauf,
es lohnt sich daher immer mal wieder reinzuschauen und zu scrollen....:-)
Der Erdfloh...                                                                                                                    29. Mai 2017
Wie jedes Jahr macht sich auch diese Saison wieder der Erdfloh bei den jungen Kohl- und Kohlrabipflanzen
breit. Auch wenn die Blätter z.T. schlimm aussehen, die Schäden halten sich meistens in Grenzen: Der Kohl
wächst dem Erdfloh i.d.R. davon; Kohlrabi und Radieschen bilden -trotz der befallenen Blätter- verzehrfähige
Knollen; Rucola erleidet durch die Löcher keine Geschmackseinbußen.
Aktiv kann man gegen die Erflöhe eher wenig ausrichten.
Frische Aussaaten / Pflanzungen könnten mit sehr engmaschigem Vlies abgedeckt werden. Dabei müsste das
Vlies aber gut eingegraben werden, damit keine Lücken für die Erdflöhe entstehen.
Um den Befall zu reduzieren könnte man mit Leimtafeln regelmäßig über die befallenen Pflanzen wedeln. Die
Erdflöhe springen auf und bleiben kleben. (Dies gleicht u.E. aber eher einer Sisyphusarbeit…)
Durch sehr regelmäßiges Lockern (= Hacken) wird die Jugendentwicklung der Pflanzen gefördert. So können
Schäden evtl. schneller „ausgewachsen“ werden.
Spinat geschossen                                                                                      04. Juni 2017
Der Spinat ist dieses Jahr schon sehr früh geschossen (in Blüte gegangen). Die Ernte
wird sich daher eher nicht lohnen, weil kaum Blattmasse vorhanden ist. Wir empfehlen
deshalb, den Spinat auszuhacken und etwas anderes anzubauen. Die Pflanzen können
als Gründünger eingearbeitet werden.
Wer noch ernten möchte, sollte dies möglichst gleich machen, da die Blütenstängel
immer grösser werden. Der Spinat wird zwar nicht giftig wenn er in Blüte geht, schmeckt
aber nicht mehr so gut.
Zur Ernte schneidet man die Pflanzen knapp unter der Erdoberfläche an der Wurzel ab,
so dass die Blätter zusammen bleiben. (Wie beim Feldsalat) 
Mögliche Nachfolger für den Spinat könnten z.B. sein: Salat,
Radieschen, Fenchel, Kohlrabi, Buschbohnen, Rote Bete...
Neuen Spinat sät man am besten erst ab August auf freien Flächen
aus, um ihn im September Ernten zu können. Dann ist die Ausbeute
auch meist höher, da der Spinat nicht mehr in Blüte geht und deshalb
größer wachsen kann.
Rankhilfe für die Erbsen                                                                                04. Juni 2017
Die Erbsen brauchen i.d.R. eine Rankhilfe wenn sie grösser werden. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen
gesetzt. Über schräg eingesteckte Reiser bis zum Karnickeldraht kann alles mögliche verwendet werden. Wichtig
ist, dass die Erbsen etwas zum Festhalten haben. Am Anfang muss man ihnen noch etwas nachhelfen, später
halten sie sich von selbst an der Rankhilfe fest. Hier ein paar Beispiele von den Parzellen:
Die Hähne am Wasserwagen                                                                         09. Juni 2017
Die meisten GärtnerInnen stecken die Schläuche am Wasserwagen gerne auf die Hebel der Hähne. Uns ist in
letzter Zeit aufgefallen, dass die Hebel dabei versehentlich leicht in Richtung „offen“ gedrückt werden können
und dann langsam aber beständig Wasser ausläuft.
Um dies zu vermeiden möchten wir alle GärtnerInnen darum bitten, die Schläuche nach dem Schließen der
Hähne einfach hängen zu lassen. Danke :-)
Tomaten ausgeizen                                                                                       09. Juni 2017
Um Tomaten erfolgreich aufzuleiten, sollten regelmässig (ca. wöchentlich) die Seitentriebe, die aus den
Blattachseln wachsen, entfernt werden (ausgeizen). Die Pflanze steckt dann mehr Energie in den Haupttrieb
und dessen Fruchtstände, ein “Verbuschen” der Tomate wird verhindert.
Eine kurze Bildanleitung von uns gibts HIER...
Hier noch zwei Links zum Thema Ausgeizen:
- eines (von vielen!!) Videos zum Thema bei YouTube
- Bild und Text-Anleitung aus einem Gartenblog
Kohlrüben vereinzeln                                                                                     14. Juni 2017
Bei den Kohlrüben waren ja mehrere Pflanzen in jedem Presstopf.
Nachdem wir das Wachstum nun einige Zeit beobachtet haben, erscheint es uns sinnvoll, die Rüben zu vereinzeln.
Dazu einfach die weniger schönen Exemplare vorsichtig ausreißen, bis an jedem Pflanzort nur noch eine Rübe
steht. (Danach evtl. noch mal angießen)
Wer es ausprobieren möchte, kann natürlich alle Pflanzen stehen lassen und abwarten, ob sich schöne Rüben aus
diesen Nestern entwickeln. Wir sind da eher skeptisch und denken, dass beim Lieferanten ein Fehler bei der
Presstopfmaschine vorgefallen ist. Aber probieren geht ja bekanntlich über studieren… :-)
Zur Bekämpfung dieses Schädlings ist - auf kleinen Flächen - immer noch das Absammeln die wirksamste
Methode. Da die Käfer sehr faul und träge sind, gelingt dies meistens gut und effektiv. Allerdings stellen sie
sich gerne tot und lassen sich bei Berührung schnell auf die Erde fallen, wo man sie oft nur schwer
wiederfindet. Besser ist es aber auf jeden Fall die Käfer abzusammeln, als später deren Larven, die
wesentlich schädigender für die Pflanzen sind! Wenn man also Käfer gefangen hat, bitte sofort unschädlich
machen! (zerquetschen oder zerhacken)
Kartoffelkäfer                                                                                                 14. Juni 2017
Diese Woche haben wir schon ein paar Kartoffelkäfer entdeckt! Und so schauen die kleinen Biester aus... :-)
Wie jedes Jahr spritzen wir die Kartoffeln gegen die „Braunfäule“ (mit für den biologischen Anbau zugelassenen
Mitteln). Wenn wir einen flächigen Befall von Kartoffelkäferlaven feststellen, werden wir zeitgleich auch mit
Neembaumextrakt gegen die Larven spritzen. Gegen größere Larven und ausgewachsene Käfer hilft dieses
Mittel allerdings nur begrenzt (nicht tödlich).
Käfer
Eier (Gelege)
Wenn man solche Gelege an den
Kartoffelblättern findet, kann man die
Blätter abknipsen und z.B. zwischen
zwei Steinen zerreiben.
Allerdings sehen Gelege von z.B.
Marienkäfern ähnlich aus... ;-)
Mögliche Nachfolger für den Salat könnten z.B. sein: Radieschen, Fenchel,
Kohlrabi, Buschbohnen, Rote Bete...
Neuen Salat kann man noch bis ca. Mitte Juli aussäen bzw. bis Mitte
August auspflanzen. Eine Anleitung zur Jungpflanzen-Anzucht gibt es z.B.
Auf den Parzellen bewährt hat sich auch die “Salatschule” (rechts im Bild).
In einem Blumentopf sehr dicht ausgesäte Salatsamen auf der Fensterbank
keimen lassen. Den Blumentopf dann, z.B. hinterm Tomatenhäuschen, zu
dreiviertel in die Erde setzten und immer Pflänzchen daraus auspikieren.
So hat man ständig kleine Salatpflanzen, um sie dahin zu setzten, wo
gerade Platz auf der Parzelle ist.
Salat                                                                                                                17. Juni 2017
Die Salate sind auf den meisten Parzellen bereits erntereif. 
Wenn die Kopfsalate in der Mitte schon eine feste Kugel bilden, sollte man sie
als ganzen Kopf ernten. Dazu schneidet man sie am Wurzelansatz (knapp über
der Erde) mit einem Messer ab oder dreht sie, bis sie abbrechen.
Den roten Batavia-Salat kann man auch als Pflücksalat ernten (immer die
äußeren Blätter abzupfen) oder man wartet, bis sich eine große, kopfartige
Rosette gebildet hat und erntet ihn dann im Ganzen.
Der Eissalat hat meistens etwas mehr Zeit bis zur Ernte. Diese alte Sorte
zeichnet sich dadurch aus, dass sie keine so arg großen „Kugeln“ bildet.
Dafür kann man aber das Umblatt noch gut mitessen. Außerdem ist sie sehr
schossfest (geht nicht so schnell in Blüte) und kann somit als letzte der
Salatpflanzen geerntet werden.
Grundsätzlich erntet man Salate möglichst bevor sie schießen (in Blüte gehen).
Wenn der Salat in der Mitte einen “Zapfen” treibt, also nicht kugelig sondern
kegelig wird (am besten mit der Hand fühlen), ist er kurz vor dem Schießen.
Deshalb sollte man die Salate genauer beobachten und ggf. lieber kleinere
Salate ernten als gar keine.
<-- Salatschule 2016
Hier ein Beispiel aus der letzten Saison: am Beetrand einen Bereich
markieren (mit Steinen o. Stöcken...) und verschiedene Salate dicht
aussäen.
Kohlrabi                                                                                                          18. Juni 2017
Die Kohlrabi sind dieses Jahr ja schon auf einem guten Weg. :-)
Trotz Erdfloh und Trockenheit, bilden sie schon fleißig Knollen.
Wenn die Kohlrabi nach anhaltender Trockenheit plötzlich Regen bekommen,
platzen die Knollen oft auf. Um dies zu verhindern, kann man in der Trocken-
phase durch gelegentliche Wassergaben dem Platzen vorbeugen.
Aber vorsichtig: wenn man zu viel Wasser auf einmal gibt, platzen die Kohlrabi
auch... 
Geplatzte (oder verschorfte) Exemplare können übrigens genauso verwendet
werden, wie schöne runde. Sie sehen halt nicht so schön aus. Da sich aber
schneller Fäulnis oder Schädlinge in ihnen ausbreiten können, sollte man ggf.
die geplatzten zuerst ernten und verarbeiten. (Einfach die schadhaften Stellen
abschälen oder ausschneiden.)
In der Regel sind Kohlrabi erntefähig, wenn sie einen Durchmesser von
etwa 8cm erreicht haben. Verpasst man den richtigen Erntezeitpunkt,
werden die Knollen schnell holzig.
 
Zur Ernte die Knolle am besten mit Wurzel aus der Erde ziehen und mit
einer Gartenschere die Wurzel und die groben Blätter abschneiden.
Die Blätter können als Mulchmaterial auf den Beeten liegen bleiben.
Schöne saftige, grüne Blätter und Stängel können beim Zubereiten auch
mit verwendet werden.
Neue Kohlrabi können noch bis Ende Juli / Anfang August ausgepflanzt
werden.
Kartoffelkäferpopulation explodiert!!                                                         20. Juni 2017
Nachdem wir vor ein paar Tagen die ersten Käfer gefunden haben, haben wir am vergangenen Wochenende
das erste Mal gegen die Käfer gespritzt.
Die Population ist in diesen wenigen Tagen regelrecht explodiert!
Vorwiegend in der hinteren Parzellenreihe (Nr. 26 – 50) haben wir sehr viele Larven entdeckt.
Gegen Larven in dieser Größe und gegen die ausgewachsenen Käfer wirkt unser Mittel nicht tödlich.
Die großen Larven (und die Käfer) stellen vorübergehend ihre Fraßtätigkeit ein, sterben aber nicht ab.
Eine Bildanleitung zum effektiven Absammeln der Larven und Käfer finden Sie hier…
Am nächsten Samstag spritzen wir wieder (wir dürfen nur im Abstand von sieben Tagen spritzen). Wer also
große Larven vorfindet, kann durch Absammeln größeren Schaden verhindern!
(Bitte nach dem Umgang mit den Kartoffelpflanzen Hände waschen! Es können Reste vom Spritzmittel haften
bleiben.)
Zucchini                                                                                                           30. Juni 2017
Bei den Zucchini kann auf vielen Parzellen bereits mit der Ernte begonnen werden. Zur Ernte den Stiel am
besten mit einem Messer durchschneiden. Idealerweise werden die Früchte mit einer Länge von etwa 20-25cm
geerntet. Zwischen der optimalen Erntegrösse und dem “Monster-Stadium” liegen meist nur etwa 1-3 Tage :-)
Mangold                                                                                                                  30. Juni 2017
Auch beim Mangold ist es auf einigen Parzellen soweit, dass mit der Ernte begonnen werden kann.
Man erntet am besten immer die großen, äußeren Blätter, so dass die Pflanze aus der Mitte heraus immer
wieder nachwächst. So kann der Mangold den ganzen Sommer über geerntet werden.
Die Blätter zur Ernte ganz unten aus der Staude herausbrechen. Wenn man die Stiele höher abbricht oder
abschneidet, bildet sich leicht Fäulnis.
Zubereitet wird der Mangold gerne ähnlich wie Spinat. Die Stiele der Blätter können allerdings sehr gut mit
verwendet werden. Entweder zusammen mit den Blättern oder auch einzeln, ähnlich wie Spargel.
Unschöne, gelblich verfärbte oder stark von Läusen befallene Blätter kann man auf die gleiche Weise
ausbrechen und auf dem Kompost entsorgen. Die Pflanze wächst - wie gesagt - immer wieder nach.
Erbsen                                                                                                             30. Juni 2017
Bei den Erbsen sollte auch sehr bald mit der Ernte begonnen
werden.
HIER finden Sie einen Auszug aus dem “kleinen
Handbuch der Gemüsekunde” zur Markerbse.
Dieses kleine Büchlein möchten wir an dieser Stelle noch
einmal aufs Wärmste empfehlen :-)
Darin finden Sie zu fast allen Kulturen bei der GSE Infos
über Anbau, Ernte, Inhaltsstoffe, Verarbeitung und Lagerung.
HIER kann man das Handbuch runterladen.
Bohnen                                                                                                                30. Juni 2017
Die ersten Bohnen sind erntereif. 
Alle 3-4 Tage sollten die Pflanzen jetzt “durchgeerntet” 
werden, bis keine Bohnen mehr ausreifen. Diese
Ernteperiode dauert ca. zwei bis drei Wochen.
Durchernten heißt, dass alle Bohnenpflanzen nach den
größten Schoten abgesucht werden. Diese werden dabei
vorsichtig abgepflückt, möglichst ohne die Pflanzen zu
schädigen.
Man erntet die Bohnen, wenn sie etwa bleistiftdick sind.
Wenn man die Bohne in der Mitte bricht, sollte die
Bruchstelle grün und saftig sein und die Kerne nicht zu
groß. Lässt man die Bohnen zu lange am Strauch
hängen, bilden sie Fäden aus und werden schnell “grasig”
(faserig). An der Bruchstelle sind dann weiße, trockene
Stellen im Querschnitt um die Kerne sichtbar.
Nach dem Regen hacken                                                                                   30. Juni 2017
Nach dem lang ersehnten Regen empfiehl es sich, möglichst noch dieses Wochenende wieder zu hacken.
(Der Regen war mit 28 l/m² üppig... :-)
Durch das Hacken werden die Kappilaren, die duch das Einsickern des Wassers im Boden entstanden sind,
verschlossen. So bleibt das Wasser länger im Boden und steht unseren Pflanzen und auch dem Bodenleben
zur Nährstoffproduktion länger zur Verfügung.
Möhren vereinzeln                                                                                              30. Juni 2017
In einigen Möhrenreihen stehen die Pflanzen sehr dicht. Das Saatgut war sehr feinkörnig dieses Jahr, da hat
unsere Sämaschine teilweise zu viele Samen ausgespuckt. Der optimale Abstand zwischen den
Möhrenpflanzen wäre 2-3cm. Wo die Möhren zu dicht stehen, sollten die überschüssigen Pflanzen
herausgezupft und verworfen werden. Ein Versetzen der Pflanzen führt erfahrungsgemäß nicht zum Erfolg.
Wer möchte, kann die Pflanzen auf einen Abstand von ca. 1cm vereinzeln. Dann sollte aber im Verlauf s.g.
“Bundware” geerntet werden. D.h. im Sommer werden kleinere Möhren zum sofortigen Verzehr geerntet und
die Reihen dadurch ausgelichtet. Die übrigen Möhren haben dann Platz, um schön gross zu wachsen für das
Winterlager.
Gemüse nachpflanzen / -säen                                                                       07. Juli  2017
Auch jetzt noch kann man neues Gemüse nachpflanzen oder aussäen.
Zum Beispiel Salat, Bohnen, Spinat, Radieschen, Winterrettich, etc....
Aber Achtung: die letzten Aussaattermine für bestimmte Gemüse rücken näher!
Anhaltspunkte findet Ihr z.B. hier auf unserer Website oder im Kleinen Handbuch der Gemüsekunde.
Und natürlich geben wir auch bei den Beratungsterminen Tipps zum Nachpflanzen / -säen...
Kohlrabi ernten                                                                                               07. Juli 2017
Stehen Kohlrabi zu lange auf dem Beet, werden die Knollen schnell holzig. Wenn die
Kohlrabi schon “eierig” werden und sich strecken (im Bild), ist es höchste Zeit und
man sollte mit der Ernte nicht mehr warten.
(Also lieber kleinere Kohlrabi ernten, als holzige)
Neue Kohlrabi können noch bis Ende Juli / Anfang August ausgepflanzt werden.
Kohlrabi lassen sich - kurz blanchiert - gut einfrieren.
Rote Bete                                                                                                     07. Juli  2017
Bei der Roten Bete sind schon viele Knollen erntereif. Wer also
schon mal die eine oder andere Rote Bete kosten möchte, kann
die größten Rüben aus der Erde ziehen. Wichtig ist dann, dass die
Blätter von der Rübe nicht abgeschnitten, sondern abgedreht
werden, sonst bluten sie aus.
Kleinere Rüben können noch stehen bleiben, bis sie die
gewünschte Größe erreicht haben.
Rote Bete eignen sich gut zum Einmachen oder auch
Tiefgefrieren.
Fenchel auch erntefähig                                                                                 07. Juli 2017
Der Fenchel sollte in den nächsten Tagen gut beobachtet werden, ob er
schon erntefähig ist. Manchmal geht es im Sommer sehr schnell, dass
die Pflanzen anfangen zu “schossen” (in Blüte gehen).
Zur Ernte unterhalb der Zwiebel den Wurzelhals durchschneiden oder
mit der Gartenschere abzwicken. Die Blattstiele mit dem Messer
abschneiden. (Auch die Blätter können verwendet werden)
Zum Thema Fenchel sei an dieser Stelle auch noch mal das  >>Kleine
Auch beim Fenchel empfehlen wir: lieber kleinere Zwiebeln ernten, als ungenießbare.
Kohl                                                                                                                   07. Juli 2017
Wenn der Kohl (Wirsing, Rotkohl, Spitzkohl, Brokkoli...) anfängt zu Kopfen, benötigt er bei trockener Witterung
etwas mehr Wasser. Wenn man die Kohlpflanzen giessen möchte, sollte man mit der Gießkanne direkt an die
Pflanzen gießen, nicht flächig mit der Brause. Einige kurze Wassergaben, im Abstand von ca. 10 Minuten an
jede Pflanze, bewirken mehr, als ein schnelles und flächiges Nassmachen des Beetes. (Das flächig
ausgebrachte Wasser verdunstet sofort wieder...)